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Die Geschichte unserer Gemeinde
Die Anfänge – Erste Siedlungen (ca. 12. Jahrhundert)
Wenn wir ganz an den Anfang zurückblicken, sehen wir ein kleines Band von Höfen am Rand dichter Wälder. Eine seichte Furt über den Bach und nahe verlaufende Handelswege machten den Platz attraktiv. Rodungen schufen Ackerland, auf dem Getreide, Flachs und später auch Erbsen gediehen; Ziegen, Schafe und einige Rinder ergänzten die Versorgung. Archäologische Spuren – Keramikscherben, Pfostenlöcher und Grubenhäuser – erzählen von schlichter, aber findiger Holzbauweise. Bald entstand eine erste Kapelle als geistlicher Mittelpunkt, um die sich Wohn- und Wirtschaftsgebäude gruppierten. Man teilte Brunnen, Backofen und Weide, regelte Nutzung und Abgaben in einfachen Vereinbarungen. Aus verstreuten Einzelhöfen wurde ein kleiner Haufenplatz, der sich zum Anger formte: mit Tränke, Dorflinde und Raum für Handel. Erste urkundliche Erwähnungen berichten von Flurnamen und Zehntrechten. So legten wenige Familien mit Mut und Gemeinschaftssinn den Grundstein für Bergfeld im Tal – ein Ort, dessen Lage zwischen Wasser, Feldern und Wegen seine Entwicklung bis heute prägt.
Wachstum und Dorfentwicklung (16. – 18. Jahrhundert)
In den folgenden Jahrhunderten wuchs Bergfeld im Tal stetig. Die Bevölkerung nahm zu, und mit ihr entstanden die ersten festen Gebäude, die das Dorf prägten. Besonders das historische Rathaus wurde in dieser Phase erbaut und wurde zum Mittelpunkt des Dorfes – ein Ort, an dem wichtige Entscheidungen getroffen und Zusammenkünfte abgehalten wurden.
Zugleich entwickelte sich das Gemeinschaftsleben, wovon auch das erste Laternenfest zeugt, das in dieser Zeit entstand. Dieses Fest wurde zum festen Bestandteil des Dorfkalenders und symbolisierte die enge Verbundenheit der Bewohner, die gemeinsam den Herbst begrüßten und die dunklen Abende mit Licht und Musik erhellten.
Herausforderungen und Wandel (19. Jahrhundert)
Das 19. Jahrhundert brachte Bewegung in unser Dorfleben. Agrarreformen lösten alte Abhängigkeiten, Fluren wurden neu geordnet, und der Kartoffelanbau half, Missernten abzufedern. Viele Familien fanden neben der Landwirtschaft ein zweites Standbein: Weberei, Schuhmacherei oder kleine Mühlen prägten den Alltag. Gleichzeitig zog es manche in die Ferne – in Städte, in Fabriken oder gar über den Atlantik. Nachrichten von 1848 und späteren politischen Veränderungen erreichten auch Bergfeld im Tal und wurden auf dem Rathausplatz lebhaft diskutiert. Ein eigenes Schulhaus, die Gründung der Feuerwehr und erste Vereinswesen stärkten das Miteinander. Gegen Ende des Jahrhunderts verbesserten neue Wege und eine Bahnstation in erreichbarer Nähe den Austausch von Waren und Ideen. Krankheiten, Überschwemmungen und harte Winter forderten die Dorfgemeinschaft immer wieder heraus – doch mit Zusammenhalt, Pragmatismus und Hilfsbereitschaft meisterten die Menschen diese Zeiten und stellten die Weichen für die weitere Entwicklung.
Wiederaufbau nach dem Krieg (20. Jahrhundert)
Nach 1945 stand Bergfeld im Tal vor großen Aufgaben. Viele Geflüchtete fanden hier ein neues Zuhause; Wohnraum wurde knapp, Materialien waren rar. Mit vereinten Kräften reparierte man Dächer, ersetzte Brücken und eröffnete notdürftige Werkstätten. Schritt für Schritt folgten Infrastrukturprojekte: Wasser- und Abwassernetze, später die Elektrifizierung aller Höfe, Straßenbeleuchtung und befestigte Wege. Schul- und Kindergartenräume wurden erweitert, Sport- und Spielplätze entstanden, Vereine nahmen wieder Fahrt auf. In den 1960er- und 1970er-Jahren prägten Modernisierung und kommunale Neuordnungen den Ort; Partnerschaften mit Nachbargemeinden stärkten Verwaltung und Feuerwehr. Das historische Rathaus wurde instand gesetzt, ein Bürgerhaus schuf Raum für Kultur und Feste – vom Laternenfest bis zum Jubiläum des Musikvereins. Trotz aller Verluste wuchs neues Vertrauen: Menschen packten an, pflanzten Bäume, gründeten Initiativen und schufen die Grundlage für den Wohlstand der folgenden Jahrzehnte. Dieser Geist des Wiederaufbaus prägt unsere Gemeinschaft bis heute.
Moderne Entwicklung und Mitgestaltung (21. Jahrhundert)
Heute versteht sich Bergfeld im Tal als lebendiger Ort, der Tradition und Zukunft verbindet. Familien profitieren von gut ausgebauter Betreuung, Schule und Freizeitangeboten; Vereine und engagierte Gruppen halten das Dorfjahr bunt. Breitband, WLAN-Punkte und digitale Bürgerservices erleichtern den Alltag, während Photovoltaik auf kommunalen Dächern, Energieeffizienz und Nahwärmeprojekte die Energiewende voranbringen. Neue Wege für Rad- und Fußverkehr, sichere Querungen und ÖPNV-Anbindung verbessern die Mobilität. Besonders wichtig ist uns die Mitgestaltung: Werkstattgespräche, Bürgerräte, Online-Beteiligung und ein Bürgerbudget geben Ideen Raum. Grünflächen, Streuobstwiesen und schattige Plätze machen das Zentrum lebenswerter und helfen gegen Hitze. Zugleich pflegen wir Bewährtes: Feste, Märkte und das Laternenfest verbinden Generationen und Zugezogene. So wächst Bergfeld im Tal behutsam weiter – offen, nachhaltig und zugewandt. Wer hier lebt, arbeitet oder zu Besuch ist, soll spüren: Unsere Gemeinde hört zu, gestaltet gemeinsam und blickt zuversichtlich nach vorn.
Akkordeon mit angepasstem Hintergrund
Die Anfänge – Erste Siedlungen (ca. 12. Jahrhundert)
Wenn wir ganz an den Anfang zurückblicken, sehen wir ein kleines Band von Höfen am Rand dichter Wälder. Eine seichte Furt über den Bach und nahe verlaufende Handelswege machten den Platz attraktiv. Rodungen schufen Ackerland, auf dem Getreide, Flachs und später auch Erbsen gediehen; Ziegen, Schafe und einige Rinder ergänzten die Versorgung. Archäologische Spuren – Keramikscherben, Pfostenlöcher und Grubenhäuser – erzählen von schlichter, aber findiger Holzbauweise. Bald entstand eine erste Kapelle als geistlicher Mittelpunkt, um die sich Wohn- und Wirtschaftsgebäude gruppierten. Man teilte Brunnen, Backofen und Weide, regelte Nutzung und Abgaben in einfachen Vereinbarungen. Aus verstreuten Einzelhöfen wurde ein kleiner Haufenplatz, der sich zum Anger formte: mit Tränke, Dorflinde und Raum für Handel. Erste urkundliche Erwähnungen berichten von Flurnamen und Zehntrechten. So legten wenige Familien mit Mut und Gemeinschaftssinn den Grundstein für Bergfeld im Tal – ein Ort, dessen Lage zwischen Wasser, Feldern und Wegen seine Entwicklung bis heute prägt.
Wachstum und Dorfentwicklung (16. – 18. Jahrhundert)
In den folgenden Jahrhunderten wuchs Bergfeld im Tal stetig. Die Bevölkerung nahm zu, und mit ihr entstanden die ersten festen Gebäude, die das Dorf prägten. Besonders das historische Rathaus wurde in dieser Phase erbaut und wurde zum Mittelpunkt des Dorfes – ein Ort, an dem wichtige Entscheidungen getroffen und Zusammenkünfte abgehalten wurden.
Zugleich entwickelte sich das Gemeinschaftsleben, wovon auch das erste Laternenfest zeugt, das in dieser Zeit entstand. Dieses Fest wurde zum festen Bestandteil des Dorfkalenders und symbolisierte die enge Verbundenheit der Bewohner, die gemeinsam den Herbst begrüßten und die dunklen Abende mit Licht und Musik erhellten.
Herausforderungen und Wandel (19. Jahrhundert)
Das 19. Jahrhundert brachte Bewegung in unser Dorfleben. Agrarreformen lösten alte Abhängigkeiten, Fluren wurden neu geordnet, und der Kartoffelanbau half, Missernten abzufedern. Viele Familien fanden neben der Landwirtschaft ein zweites Standbein: Weberei, Schuhmacherei oder kleine Mühlen prägten den Alltag. Gleichzeitig zog es manche in die Ferne – in Städte, in Fabriken oder gar über den Atlantik. Nachrichten von 1848 und späteren politischen Veränderungen erreichten auch Bergfeld im Tal und wurden auf dem Rathausplatz lebhaft diskutiert. Ein eigenes Schulhaus, die Gründung der Feuerwehr und erste Vereinswesen stärkten das Miteinander. Gegen Ende des Jahrhunderts verbesserten neue Wege und eine Bahnstation in erreichbarer Nähe den Austausch von Waren und Ideen. Krankheiten, Überschwemmungen und harte Winter forderten die Dorfgemeinschaft immer wieder heraus – doch mit Zusammenhalt, Pragmatismus und Hilfsbereitschaft meisterten die Menschen diese Zeiten und stellten die Weichen für die weitere Entwicklung.
Wiederaufbau nach dem Krieg (20. Jahrhundert)
Nach 1945 stand Bergfeld im Tal vor großen Aufgaben. Viele Geflüchtete fanden hier ein neues Zuhause; Wohnraum wurde knapp, Materialien waren rar. Mit vereinten Kräften reparierte man Dächer, ersetzte Brücken und eröffnete notdürftige Werkstätten. Schritt für Schritt folgten Infrastrukturprojekte: Wasser- und Abwassernetze, später die Elektrifizierung aller Höfe, Straßenbeleuchtung und befestigte Wege. Schul- und Kindergartenräume wurden erweitert, Sport- und Spielplätze entstanden, Vereine nahmen wieder Fahrt auf. In den 1960er- und 1970er-Jahren prägten Modernisierung und kommunale Neuordnungen den Ort; Partnerschaften mit Nachbargemeinden stärkten Verwaltung und Feuerwehr. Das historische Rathaus wurde instand gesetzt, ein Bürgerhaus schuf Raum für Kultur und Feste – vom Laternenfest bis zum Jubiläum des Musikvereins. Trotz aller Verluste wuchs neues Vertrauen: Menschen packten an, pflanzten Bäume, gründeten Initiativen und schufen die Grundlage für den Wohlstand der folgenden Jahrzehnte. Dieser Geist des Wiederaufbaus prägt unsere Gemeinschaft bis heute.
Moderne Entwicklung und Mitgestaltung (21. Jahrhundert)
Heute versteht sich Bergfeld im Tal als lebendiger Ort, der Tradition und Zukunft verbindet. Familien profitieren von gut ausgebauter Betreuung, Schule und Freizeitangeboten; Vereine und engagierte Gruppen halten das Dorfjahr bunt. Breitband, WLAN-Punkte und digitale Bürgerservices erleichtern den Alltag, während Photovoltaik auf kommunalen Dächern, Energieeffizienz und Nahwärmeprojekte die Energiewende voranbringen. Neue Wege für Rad- und Fußverkehr, sichere Querungen und ÖPNV-Anbindung verbessern die Mobilität. Besonders wichtig ist uns die Mitgestaltung: Werkstattgespräche, Bürgerräte, Online-Beteiligung und ein Bürgerbudget geben Ideen Raum. Grünflächen, Streuobstwiesen und schattige Plätze machen das Zentrum lebenswerter und helfen gegen Hitze. Zugleich pflegen wir Bewährtes: Feste, Märkte und das Laternenfest verbinden Generationen und Zugezogene. So wächst Bergfeld im Tal behutsam weiter – offen, nachhaltig und zugewandt. Wer hier lebt, arbeitet oder zu Besuch ist, soll spüren: Unsere Gemeinde hört zu, gestaltet gemeinsam und blickt zuversichtlich nach vorn.
Akkordeon mit Primary Hintergrund
Die Anfänge – Erste Siedlungen (ca. 12. Jahrhundert)
Wenn wir ganz an den Anfang zurückblicken, sehen wir ein kleines Band von Höfen am Rand dichter Wälder. Eine seichte Furt über den Bach und nahe verlaufende Handelswege machten den Platz attraktiv. Rodungen schufen Ackerland, auf dem Getreide, Flachs und später auch Erbsen gediehen; Ziegen, Schafe und einige Rinder ergänzten die Versorgung. Archäologische Spuren – Keramikscherben, Pfostenlöcher und Grubenhäuser – erzählen von schlichter, aber findiger Holzbauweise. Bald entstand eine erste Kapelle als geistlicher Mittelpunkt, um die sich Wohn- und Wirtschaftsgebäude gruppierten. Man teilte Brunnen, Backofen und Weide, regelte Nutzung und Abgaben in einfachen Vereinbarungen. Aus verstreuten Einzelhöfen wurde ein kleiner Haufenplatz, der sich zum Anger formte: mit Tränke, Dorflinde und Raum für Handel. Erste urkundliche Erwähnungen berichten von Flurnamen und Zehntrechten. So legten wenige Familien mit Mut und Gemeinschaftssinn den Grundstein für Bergfeld im Tal – ein Ort, dessen Lage zwischen Wasser, Feldern und Wegen seine Entwicklung bis heute prägt.
Wachstum und Dorfentwicklung (16. – 18. Jahrhundert)
In den folgenden Jahrhunderten wuchs Bergfeld im Tal stetig. Die Bevölkerung nahm zu, und mit ihr entstanden die ersten festen Gebäude, die das Dorf prägten. Besonders das historische Rathaus wurde in dieser Phase erbaut und wurde zum Mittelpunkt des Dorfes – ein Ort, an dem wichtige Entscheidungen getroffen und Zusammenkünfte abgehalten wurden.
Zugleich entwickelte sich das Gemeinschaftsleben, wovon auch das erste Laternenfest zeugt, das in dieser Zeit entstand. Dieses Fest wurde zum festen Bestandteil des Dorfkalenders und symbolisierte die enge Verbundenheit der Bewohner, die gemeinsam den Herbst begrüßten und die dunklen Abende mit Licht und Musik erhellten.
Herausforderungen und Wandel (19. Jahrhundert)
Das 19. Jahrhundert brachte Bewegung in unser Dorfleben. Agrarreformen lösten alte Abhängigkeiten, Fluren wurden neu geordnet, und der Kartoffelanbau half, Missernten abzufedern. Viele Familien fanden neben der Landwirtschaft ein zweites Standbein: Weberei, Schuhmacherei oder kleine Mühlen prägten den Alltag. Gleichzeitig zog es manche in die Ferne – in Städte, in Fabriken oder gar über den Atlantik. Nachrichten von 1848 und späteren politischen Veränderungen erreichten auch Bergfeld im Tal und wurden auf dem Rathausplatz lebhaft diskutiert. Ein eigenes Schulhaus, die Gründung der Feuerwehr und erste Vereinswesen stärkten das Miteinander. Gegen Ende des Jahrhunderts verbesserten neue Wege und eine Bahnstation in erreichbarer Nähe den Austausch von Waren und Ideen. Krankheiten, Überschwemmungen und harte Winter forderten die Dorfgemeinschaft immer wieder heraus – doch mit Zusammenhalt, Pragmatismus und Hilfsbereitschaft meisterten die Menschen diese Zeiten und stellten die Weichen für die weitere Entwicklung.
Wiederaufbau nach dem Krieg (20. Jahrhundert)
Nach 1945 stand Bergfeld im Tal vor großen Aufgaben. Viele Geflüchtete fanden hier ein neues Zuhause; Wohnraum wurde knapp, Materialien waren rar. Mit vereinten Kräften reparierte man Dächer, ersetzte Brücken und eröffnete notdürftige Werkstätten. Schritt für Schritt folgten Infrastrukturprojekte: Wasser- und Abwassernetze, später die Elektrifizierung aller Höfe, Straßenbeleuchtung und befestigte Wege. Schul- und Kindergartenräume wurden erweitert, Sport- und Spielplätze entstanden, Vereine nahmen wieder Fahrt auf. In den 1960er- und 1970er-Jahren prägten Modernisierung und kommunale Neuordnungen den Ort; Partnerschaften mit Nachbargemeinden stärkten Verwaltung und Feuerwehr. Das historische Rathaus wurde instand gesetzt, ein Bürgerhaus schuf Raum für Kultur und Feste – vom Laternenfest bis zum Jubiläum des Musikvereins. Trotz aller Verluste wuchs neues Vertrauen: Menschen packten an, pflanzten Bäume, gründeten Initiativen und schufen die Grundlage für den Wohlstand der folgenden Jahrzehnte. Dieser Geist des Wiederaufbaus prägt unsere Gemeinschaft bis heute.
Moderne Entwicklung und Mitgestaltung (21. Jahrhundert)
Heute versteht sich Bergfeld im Tal als lebendiger Ort, der Tradition und Zukunft verbindet. Familien profitieren von gut ausgebauter Betreuung, Schule und Freizeitangeboten; Vereine und engagierte Gruppen halten das Dorfjahr bunt. Breitband, WLAN-Punkte und digitale Bürgerservices erleichtern den Alltag, während Photovoltaik auf kommunalen Dächern, Energieeffizienz und Nahwärmeprojekte die Energiewende voranbringen. Neue Wege für Rad- und Fußverkehr, sichere Querungen und ÖPNV-Anbindung verbessern die Mobilität. Besonders wichtig ist uns die Mitgestaltung: Werkstattgespräche, Bürgerräte, Online-Beteiligung und ein Bürgerbudget geben Ideen Raum. Grünflächen, Streuobstwiesen und schattige Plätze machen das Zentrum lebenswerter und helfen gegen Hitze. Zugleich pflegen wir Bewährtes: Feste, Märkte und das Laternenfest verbinden Generationen und Zugezogene. So wächst Bergfeld im Tal behutsam weiter – offen, nachhaltig und zugewandt. Wer hier lebt, arbeitet oder zu Besuch ist, soll spüren: Unsere Gemeinde hört zu, gestaltet gemeinsam und blickt zuversichtlich nach vorn.
Akkordeon mit secondary Hintergrund
Die Anfänge – Erste Siedlungen (ca. 12. Jahrhundert)
Wenn wir ganz an den Anfang zurückblicken, sehen wir ein kleines Band von Höfen am Rand dichter Wälder. Eine seichte Furt über den Bach und nahe verlaufende Handelswege machten den Platz attraktiv. Rodungen schufen Ackerland, auf dem Getreide, Flachs und später auch Erbsen gediehen; Ziegen, Schafe und einige Rinder ergänzten die Versorgung. Archäologische Spuren – Keramikscherben, Pfostenlöcher und Grubenhäuser – erzählen von schlichter, aber findiger Holzbauweise. Bald entstand eine erste Kapelle als geistlicher Mittelpunkt, um die sich Wohn- und Wirtschaftsgebäude gruppierten. Man teilte Brunnen, Backofen und Weide, regelte Nutzung und Abgaben in einfachen Vereinbarungen. Aus verstreuten Einzelhöfen wurde ein kleiner Haufenplatz, der sich zum Anger formte: mit Tränke, Dorflinde und Raum für Handel. Erste urkundliche Erwähnungen berichten von Flurnamen und Zehntrechten. So legten wenige Familien mit Mut und Gemeinschaftssinn den Grundstein für Bergfeld im Tal – ein Ort, dessen Lage zwischen Wasser, Feldern und Wegen seine Entwicklung bis heute prägt.
Wachstum und Dorfentwicklung (16. – 18. Jahrhundert)
In den folgenden Jahrhunderten wuchs Bergfeld im Tal stetig. Die Bevölkerung nahm zu, und mit ihr entstanden die ersten festen Gebäude, die das Dorf prägten. Besonders das historische Rathaus wurde in dieser Phase erbaut und wurde zum Mittelpunkt des Dorfes – ein Ort, an dem wichtige Entscheidungen getroffen und Zusammenkünfte abgehalten wurden.
Zugleich entwickelte sich das Gemeinschaftsleben, wovon auch das erste Laternenfest zeugt, das in dieser Zeit entstand. Dieses Fest wurde zum festen Bestandteil des Dorfkalenders und symbolisierte die enge Verbundenheit der Bewohner, die gemeinsam den Herbst begrüßten und die dunklen Abende mit Licht und Musik erhellten.
Herausforderungen und Wandel (19. Jahrhundert)
Das 19. Jahrhundert brachte Bewegung in unser Dorfleben. Agrarreformen lösten alte Abhängigkeiten, Fluren wurden neu geordnet, und der Kartoffelanbau half, Missernten abzufedern. Viele Familien fanden neben der Landwirtschaft ein zweites Standbein: Weberei, Schuhmacherei oder kleine Mühlen prägten den Alltag. Gleichzeitig zog es manche in die Ferne – in Städte, in Fabriken oder gar über den Atlantik. Nachrichten von 1848 und späteren politischen Veränderungen erreichten auch Bergfeld im Tal und wurden auf dem Rathausplatz lebhaft diskutiert. Ein eigenes Schulhaus, die Gründung der Feuerwehr und erste Vereinswesen stärkten das Miteinander. Gegen Ende des Jahrhunderts verbesserten neue Wege und eine Bahnstation in erreichbarer Nähe den Austausch von Waren und Ideen. Krankheiten, Überschwemmungen und harte Winter forderten die Dorfgemeinschaft immer wieder heraus – doch mit Zusammenhalt, Pragmatismus und Hilfsbereitschaft meisterten die Menschen diese Zeiten und stellten die Weichen für die weitere Entwicklung.
Wiederaufbau nach dem Krieg (20. Jahrhundert)
Nach 1945 stand Bergfeld im Tal vor großen Aufgaben. Viele Geflüchtete fanden hier ein neues Zuhause; Wohnraum wurde knapp, Materialien waren rar. Mit vereinten Kräften reparierte man Dächer, ersetzte Brücken und eröffnete notdürftige Werkstätten. Schritt für Schritt folgten Infrastrukturprojekte: Wasser- und Abwassernetze, später die Elektrifizierung aller Höfe, Straßenbeleuchtung und befestigte Wege. Schul- und Kindergartenräume wurden erweitert, Sport- und Spielplätze entstanden, Vereine nahmen wieder Fahrt auf. In den 1960er- und 1970er-Jahren prägten Modernisierung und kommunale Neuordnungen den Ort; Partnerschaften mit Nachbargemeinden stärkten Verwaltung und Feuerwehr. Das historische Rathaus wurde instand gesetzt, ein Bürgerhaus schuf Raum für Kultur und Feste – vom Laternenfest bis zum Jubiläum des Musikvereins. Trotz aller Verluste wuchs neues Vertrauen: Menschen packten an, pflanzten Bäume, gründeten Initiativen und schufen die Grundlage für den Wohlstand der folgenden Jahrzehnte. Dieser Geist des Wiederaufbaus prägt unsere Gemeinschaft bis heute.
Moderne Entwicklung und Mitgestaltung (21. Jahrhundert)
Heute versteht sich Bergfeld im Tal als lebendiger Ort, der Tradition und Zukunft verbindet. Familien profitieren von gut ausgebauter Betreuung, Schule und Freizeitangeboten; Vereine und engagierte Gruppen halten das Dorfjahr bunt. Breitband, WLAN-Punkte und digitale Bürgerservices erleichtern den Alltag, während Photovoltaik auf kommunalen Dächern, Energieeffizienz und Nahwärmeprojekte die Energiewende voranbringen. Neue Wege für Rad- und Fußverkehr, sichere Querungen und ÖPNV-Anbindung verbessern die Mobilität. Besonders wichtig ist uns die Mitgestaltung: Werkstattgespräche, Bürgerräte, Online-Beteiligung und ein Bürgerbudget geben Ideen Raum. Grünflächen, Streuobstwiesen und schattige Plätze machen das Zentrum lebenswerter und helfen gegen Hitze. Zugleich pflegen wir Bewährtes: Feste, Märkte und das Laternenfest verbinden Generationen und Zugezogene. So wächst Bergfeld im Tal behutsam weiter – offen, nachhaltig und zugewandt. Wer hier lebt, arbeitet oder zu Besuch ist, soll spüren: Unsere Gemeinde hört zu, gestaltet gemeinsam und blickt zuversichtlich nach vorn.